5 Meinungen: Warum Kirche unverzichtbar ist – um ziemlich beste Freunde zu finden! (Teil IV) Lesezeit 3min

Ein Gruppe von Jungen Menschen die im Park Chillen
Echte Freunde. Wo findet man die? Manche zweifeln, ob es solche überhaupt noch gibt. Ich glaube, uns ist allen bewusst, dass die lange Liste an Freunden insozialen Netzwerken nicht gleichbedeutend mit guten Freundschaften ist.

Und doch sind es die virtuellen Orte, an denen wir uns ständig aufhalten. Jeden Morgen sitze ich im Zug und die meisten starrenauf Bildschirme. Zwar muss man als Alternative nicht ständig mit jedem Mitfahrer reden, aber zumindest verpassen sie, wie die Sonne die Skyline zum Leuchten bringt. Leider passiert mir das auch zu oft.

Kirche ein Ort der Freundschaft

Zwei Jungs die sich miteinander unterhalten.Ich glaube aber, dass gerade in Bezug auf Freundschaften die Kirche einen echten Unterschied machen kann. Doch was macht sie hier unverzichtbar? Zum einen geht es dort natürlich um DIE Freundschaft überhaupt. Gott schickt uns seinen Sohn und bietet uns damit die beste Freundschaft für alle Ewigkeit an. Zum anderen kommen wir Christen dort zusammen, nicht nur, um Gott zu begegnen, sondern auch, um eine gute Zeit miteinander zu haben. Wenn die Kirche nicht ein Ort ist, an dem  Freundschaften gefördert werden, wo sonst? Zumindest sollte das unser Ziel sein, weil wir anderen Menschen in Liebe begegnen wollen. Das ist manchmal gar nicht so einfach, wo wir in einer Welt leben, in der viele nicht mal mehr ihren Nachbarn „Hallo“ sagen.

Ich bin in der Kirche aufgewachsen und schon immer waren mir die Freundschaften dort wichtig. In der 7. Klasse  beispielsweise hatte ich echt Probleme in der Schule bis zu dem Grad hin, dass niemand mit mir reden wollte. Da hat mir die Gewissheit sehr geholfen, einen Ort zu haben, an dem ich einfach so sein kann, wie ich bin.

Aber auch eine Kirche kann ein Ort sein, an dem es schwierig ist, Anschluss zu finden. In unsere Gottesdienste zum Beispiel kommen regelmäßig viele hundert Leute. Da kann man schon mal untergehen. Gerade deshalb liebe ich auch das Konzept der Connectgroups. Das sind kleine Gruppen, die sich unter der Woche treffen, um sich auszutauschen und das Leben miteinander zu meistern. Das ist eine überragende Plattform für Freundschaften. Jesus ist als unser bester Freund das beste Vorbild. Zwar konnte man ihn viel bei Menschenmengen finden, aber er hat auch ständig einfach Zeit mit seinen Jüngern verbracht.

Connectgroup bedeutet: gelebte Freundschaft erlebenMan sieht eine kleine Gruppe von Leuten um ein Lagerfeuer sitzen.

Ich gehe schon einige Jahre in eine Connectgroup (Kleingruppe, Hauskreis, wie auch immer du sie nennen magst) und leite inzwischen auch selbst seit ca. 3 Jahren eine. Das ist ein Ort, an dem wir echt sein können. Wir beten zusammen, stehen füreinander ein. Wir lachen und weinen und nebenbei darf natürlich auch Essen nicht fehlen.

Das heißt nicht, dass Freunde, die nichts mit Jesus anfangen können, nicht auch sehr gute Freunde sein können, aber ein Freund, mit dem ich meine Anliegen vor Jesus bringen kann, ist so wertvoll.

Ich weiß, dass auch Leute aus der Kirche definitiv nicht perfekt sind. Vielleicht wurdest du dort auch schon echt enttäuscht. Aber ich ermutige dich, dem Ganzen eine neue Chance zu geben.
Was ich nämlich sicher weiß, ist, dass du es wert bist, gute Freunde zu haben!

Man sieht ein Bild von Sarah FleischhauerDieser Beitrag ist von Sarah Fleischhauer, sie ist Teil des Basements, der Jugendarbeit der Move Church Wiesbaden. Sarah ist eine leidenschaftliche Connectgroup-Leiterin in der Move Church. Durch sie durften viele erleben, was es heißt in der Kirche wirklich an zu kommen und Freundschaften fürs Leben zu schließen.

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